Emotionale Intelligenz: Mit diesen Strategien steigern Sie ihren EQ am Arbeitsplatz!

Unter dem Begriff emotionale Intelligenz versteht man im Allgemeinen eine ganze Reihe an menschlichen Fähigkeiten und Qualitäten, durch die Menschen die Emotionen anderer erkennen und verstehen. Studien zeigen, dass die emotionale Intelligenz (auch als EQ bezeichnet) wichtig für den persönlichen, aber auch für den beruflichen Erfolg ist. Zu den wichtigsten Parametern der emotionalen Intelligenz zählen Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Menschlichkeit, Taktgefühl und Höflichkeit.

Wieso ist Emotionale Intelligenz wichtig?

Um sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen, bedarf es keiner herausragenden intellektuellen Fähigkeiten, sondern vielmehr emotionaler Intelligenz. Eine große emotionale Kompetenz ist dabei nicht nur im privaten Bereich wichtig, sondern auch im beruflichen Kontext. Sie kommt beispielsweise der Kommunikation zugute, trägt aber auch dazu bei, Leistungsziele zu erreichen und anfallende Aufgaben mit maximaler Performance zu erfüllen.

Allerdings ist emotionale Intelligenz nicht selbstverständlich. Sie kann aber durch passende Strategien und Techniken eine Verbesserung erfahren.

1. Selbstwahrnehmung schulen

Nur, wer sich selbst kennt und versteht, kann auch andere Menschen verstehen und wahrnehmen. Daher ist die Schulung der eigenen Wahrnehmung unverzichtbar, wenn es um die Steigerung emotionaler Intelligenz geht. Dazu sollten Sie im ersten Schritt eine Selbstanalyse unternehmen. Dabei helfen Fragen wie:

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Wo stehe ich in meinem Leben?
  • Was sind meine Stärken?
  • Welche Schwächen habe ich?
  • Was kann ich gut? Was weniger gut?
  • Wie ist meine Sicht auf die Welt?

2. Umgang mit Gefühlen lernen

Emotionale Intelligenz zeigt sich auch im Umgang mit Gefühlen – sowohl mit negativen als auch positiven Gefühlen. Das Thema Impulskontrolle ist daher von besonderer Relevanz, wenn es darum geht, die emotionale Intelligenz zu verbessern. Wer mit den eigenen Gefühlen nicht umgehen kann, wird auch daran scheitern, mit den Gefühlen anderer umzugehen.

Spezielle Weiterbildungen helfen dabei, die Selbstregulierung zu optimieren und bieten eine Anleitung, um rationales Handeln anstelle von impulsgesteuertem Verhalten einzusetzen.

3. Kommunikation optimieren

Klingt selbstverständlich, erweist sich im täglichen Miteinander aber häufig als Stolperstein: Eine funktionierende Kommunikation zählt ebenfalls zur emotionalen Intelligenz. Dazu gehört auch, dem Gegenüber aktiv zuzuhören, ihn also ausreden zu lassen und nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Kommunikationsfähigkeiten lassen sich in speziellen Seminaren und Weiterbildungen trainieren und erlernen. Wenn Sie an Ihrer emotionalen Kompetenz arbeiten wollen, sollten Sie das Thema Kommunikation nicht außer Acht lassen. Gehen Sie in den Dialog mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten und zeigen Sie echtes Interesse an Problemen, Beweggründen und Sorgen.

4. Stress bewältigen

Stress lässt sich im Arbeitsalltag nur schwer vermeiden. Bei wenig oder gar keiner emotionalen Intelligenz können kleinste Anlässe schon dafür sorgen, dass die Situation eskaliert. Steigern Sie Ihren EQ, indem Sie lernen, Stress zu bewältigen und auch in „heißen“ Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren. Dazu gehört auch, Stress schon in der Entstehung zu bremsen. Ein durchdachtes Zeitmanagement sowie konsequente Prioritäten helfen dabei, auch bei hohem Workload den eigenen Fokus nicht aus den Augen zu verlieren.

5. Beziehungen aufbauen

Soziale Beziehungen können am Arbeitsplatz maßgeblich dazu beitragen, dass Stress und Leistungsdruck aufgefangen bzw. bewältigt werden. Voraussetzung dafür ist aber die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und diese auch zu pflegen. Gute Beziehungen sind dabei nicht nur ein Mittel, um stressige Zeiten zu überstehen, sondern gerade auch, um das Betriebsklima zu verbessern. Wer nur über schlechte Beziehungen verfügt bzw. über keinerlei soziale Bindungen am Arbeitsplatz verfügt, der zeigt regelmäßig auch in anderen Bereichen der emotionalen Intelligenz Defizite.

Teambuilding-Maßnahmen und auch gemeinsame Events bzw. Veranstaltungen sind ein hervorragendes Mittel, um Beziehungen aufzubauen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Belegschaft zu stärken.

Fazit

Emotionale Intelligenz ist in modernen Unternehmen längst kein nice-to-have mehr, sondern vielmehr essenzieller Bestandteil einer gesunden Arbeitsatmosphäre. Führungskräfte und Entscheider sollten hierarchieübergreifend dafür sorgen, dass Weiterbildungen und Schulungen gerade auch auf die emotionale Intelligenz abzielen und so automatisch zu einem besseren Miteinander innerhalb der Belegschaft sorgen.

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